Mzcheta-Mtianeti ist eine Region der Superlative, die nur wenige Kilometer nördlich von Tiflis beginnt und bis zur russischen Grenze reicht. Sie verbindet das spirituelle Zentrum Georgiens mit einigen seiner dramatischsten alpinen Landschaften. Das südliche Tiefland beherbergt Mzcheta, die antike Hauptstadt des iberischen Königreichs und das religiöse Herz des Landes. Hier wurde das Christentum im Jahr 337 n. Chr. zur Staatsreligion erklärt. Die UNESCO-geschützten Denkmäler von Mzcheta – die Swetizchoweli-Kathedrale und das Jvari-Kloster – sind Pilgerstätten für jeden Georgier
UNESCO World Heritage Centre: Historical Monuments of Mtskheta.
Nach Norden hin verwandelt sich die Landschaft dramatisch, wenn die Georgische Heerstraße (Military Highway) in den Großen Kaukasus hinaufsteigt. Diese historische Route, die seit der Antike genutzt wird, schlängelt sich vorbei an der türkisfarbenen Festung Ananuri und dem Jinvali-Stausee hinauf zum Kreuzpass (2.379 m). Dahinter liegt Stepantsminda (Kasbegi), dominiert vom mythischen Berg Kasbek (Mkinvartsveri), an den der griechischen Sage nach Prometheus gekettet wurde
Britannica: Mount Kazbek.
Die Region ist auch ein Wintersportparadies. Gudauri ist Georgiens führendes Skigebiet, bekannt für Freeriding und moderne Infrastruktur. Im Sommer verwandeln sich diese Hänge in Wanderwege durch alpine Wiesen voller Wildblumen. Weiter östlich liegt das abgeschiedene Tal von Chewsuretien mit seinen mittelalterlichen, festungsartigen Dörfern wie Schatili, die von einer stolzen, kriegerischen Kultur zeugen, die jahrhundertelang die Nordgrenzen verteidigte
Georgian Travel Guide: Shatili.
Mzcheta-Mtianeti bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte und Abenteuer. Sie können am Morgen am Grab eines Königs beten und am Nachmittag einen 5.000er-Gipfel bestaunen oder mit dem Gleitschirm über tiefe Schluchten fliegen. Die Küche hier ist herzhaft und bergorientiert – die berühmten 'Chinkali' (Teigtaschen) sollen hier, in den Bergen von Pshavi, erfunden worden sein.